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Die Redaktion

Russland und China geben Erklärung zur Multipolarität ab

«Gemeinsame Erklärung der Russischen Föderation und der Volksrepublik China zur Schaffung einer multipolaren Welt und einer neuen Art internationaler Beziehungen»

(29. Mai 2026) (CH-S). Vor dem Hintergrund der explosiven Situation an der Meerenge von Hormus fanden im Mai in Peking kurz hintereinander zwei hochrangige Treffen statt, die international eine kurzfristige politische Änderung bedeuten, aber auch den Weg für eine langfristige Neuausrichtung ebnen könnten.

«Wendepunkt Bildung – Mut zur Kurskorrektur»

Zurück zum Kernauftrag der Schule

von Philipp Loretz*

(22. Mai 2026) (CH-S) Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Die Schulen in den deutschsprachigen Ländern befinden sich im Sinkkurs, der in einen Sturzflug überzugehen droht. Warnungen aus der Praxis werden in der selbstreferenziellen Bildungsbürokratie bisher nicht wahrgenommen. Das wird sich bald ändern.

Eine überkantonale Gruppe von Lehrpersonen, Schulleitungen, Fachleuten aus Erziehungswissenschaft, Kinder- und Jugendpsychologie sowie Politik hat am 27. April 2026 ein ManifestA vorgestellt und zur Medienkonferenz «Wendepunkt Bildung – Mut zur Kurskorrektur» eingeladen.B

Im Folgenden finden Sie dazu das Statement von Philipp Loretz, Präsident des «Lehrerinnen- und Lehrerverbandes Baselland» (LVB). Als Praktiker stellt er sieben Thesen für eine Kurskorrektur vor.

Patriotismus und das Gemeinwohl der Menschheit

Herausforderungen für den Weltfrieden und die Entwicklung

von Professor Dr. Hans Köchler*, Präsident der International Progress Organization (I.P.O.)

(22. Mai 202&) (CH-S) Mit fachlich fundierter Präzision stellt Professor Dr. Hans Köchler den Zusammenhang zwischen dem Recht der Völker auf Entwicklung und ihrem Recht auf Frieden dar. Auf dem Hintergrund der aktuellen Machtpolitik des Westens fordert er, dass die Eigeninteressen der Staaten im Kontext ihrer Gegenseitigkeit definiert werden müssen, damit allen Menschen weltweit zu ihren grundlegendsten Rechten verholfen wird. Dabei knüpft er an die geltenden Normen des Völkerrechts an.

Neutralität, ein Dienst am Anderen – nicht nur Schutz

von Oberst Jacques Baud,* Brüssel

(22. Mai 2026) (CH-S) Die Schweiz hat an Glaubwürdigkeit als Vermittlerin eingebüsst. Am 25. April sprach sich Jacques Baud in einer online übermittelten Eröffnungsrede vor der Mitgliederversammlung des Vereins «bene.swiss.ch»1 für eine Rückkehr zu einer aktiven und Anderen dienenden Neutralität aus.

Was ich in Kuba sah, war Widerstandskraft

von Gerargo Delgado*

(8. Mai 2026) (CH-S) Seit 66 Jahren steht der Inselstaat Kuba, in der Karibik südöstlich von Mexiko gelegen, mit seinen 11 Millionen Einwohnern unter drastischen Sanktionen der USA. Alle Bereiche der kubanischen Wirtschaft sind betroffen.

Mit hohen Zöllen bedrohen die USA unter Präsident Donald Trump zudem seit Februar 2026 alle Staaten, die Kuba mit Rohöl oder Derivaten beliefern – eine erneute Verschärfung mit dem Ziel des Regimewechsels wurde am 2. Mai dieses Jahres eingeleitet.

Seit 33 Jahren stimmt die überwältigende Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten für die Beendigung des US-Embargos gegen Kuba. Die USA setzen sich jedoch über diese Resolutionen hinweg. – Der Autor hat den Inselstaat besucht.

Die Bilanz des kollektiven Westens in Bezug auf Menschenrechte und Völkerrecht

von Alfred de Zayas,* Genf

(15. Mai 20269 Ein unvoreingenommener Beobachter, der beurteilen möchte, wie sich Länder zu grundlegenden Fragen der Menschenrechte, des Völkerrechts, des Friedens, der Entwicklung und des Multilateralismus verhalten, braucht lediglich die Abstimmungsergebnisse der Staaten im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, in der Generalversammlung, im Menschenrechtsrat und in anderen internationalen Gremien zu betrachten.